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© Energiedorf Herbram-Wald eG 2012 - 2018
Energiedorf Herbram-Wald eG

Wärmeversorgung

Als Pilotprojekt der Energiestadt Lichtenau, wurde die Energiedorf Herbram-Wald eG am 26.04.2012 gegründet. Aus den umfangreichen Vorarbeiten der Energiedorf Herbram-Wald GbR heraus wurde das Konzept in 2012/2013 umgesetzt und fertig gestellt. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgte am 16.09.2013.

Döpik Heizkessel

RHK 650 mit 585 kW Nennwärmeleistung

Das Kernstück der Wärmeerzeugung ist eine moderne  vollautomatische Holzhackschnitzelfeuerungsanlage, die  sich durch eine hohe Verfügbarkeit und einen besonders  guten Wirkungsgrad auszeichnen, deren moderne  Steuerung einen optimalen Betrieb gewährleistet und  überdies durch spezielle Einrichtungen der  Rauchgasreinigung die Emissionen deutlich unter die  gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte minimieren.  Durch entsprechend effiziente Verbrennungsverfahren  können hohe Wirkungsgrade erreicht werden, so dass hier auch eine akzeptable Ausnutzung des Brennstoffes  besteht.

Hackschnitzel-Lagerbefüllung

Heizoschneck

Zur Befeuerung werden naturbelassene Hackschnitzel aus  der Region verwendet. Holz gilt als nachwachsender  Rohstoff und ist CO²-neutral, da es bei der Verbrennung  genauso viel CO² produziert wie es benötigt, um zu  wachsen. Im Stadtgebiet Lichtenau gibt es ausreichende  lokale Holzressourcen und im Umkreis (Radius 25 km)  mehrere Betriebe, die das notwendige Holzaufkommen für  die Beheizung des Areals und die Warmwasserproduktion  herstellen können.

Austragung der Hackschnitzel

Teleskopfräse

Der reibungslose Transfer des Brennmaterials vom  Bunker zur Heizanlage erfolgt durch starke  Förderschnecken mit Lockerungsgeometrie  vollautomatisch.  Ein zuverlässiger, energiesparender Betrieb wird durch  eigens entwickelte Zahnradgetriebemotoren mit extrem  hohem Wirkungsgrad gewährleistet

MSR Technik mit Pufferspeicher

für die optimale Steuerung

Für die Versorgungssicherheit ist ein mobiler  Havarieheizölkessel vertraglich zugesichert. Moderne  Regelungstechnik sowie das Zusammenspiel von  Holzhackschnitzelkessel, Pufferspeichern und  Wärmeverteilung garantieren eine bedarfsgerechte  Feuerungsleistung und eine optimale Ausbrandqualität.  Hierdurch können die Emissionen niedrig und der  Wirkungsgrad hoch gehalten werden.

Leitungsnetz

Vom Heizwerk wird erwärmtes Wasser durch in der Erde  verlegte, hoch wärmegedämmte Nahwärmerohre zu den  Verbrauchern geleitet. Dieses ca. 1.860 m lange  Nahwärmenetz wurde komplett neu angelegt, ebenso die  Übergabestationen in den einzelnen Gebäuden und die  neue zentrale Leittechnik zur Überwachung des  Gesamtsystems.   Das abgekühlte Wasser gelangt von den  angeschlossenen Gebäuden über eine zweite Leitung in  das Heizwerk zurück, wo es erneut erhitzt wird.